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Falschgeld? Ermittlungen gegen Hamburger YouTube-Star

Nachdem er drei Videos ins Netz gestellt hatte, in denen er behauptete, 10.000 Euro Falschgeld im sogenannten Darknet erworben und damit bei ...
Nachdem er drei Videos ins Netz gestellt hatte, in denen er behauptete, 10.000 Euro Falschgeld im sogenannten Darknet erworben und damit bei ...

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Operator
#1 Operator 2019-01-07 07:32
Nur wird es dieses Video nicht geben. Rund 900.000-mal wurden die Falschgeld-Filmchen aufgerufen. Nach einem Hinweis klickten auch Polizeibeamte darauf und leiteten „von Amts wegen“ Ermittlungen ein. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht einen Durchsuchungsbeschluss, am frühen Freitagnachmittag klingelten die Falschgeld-Fahnder vom LKA 52 an der Tür von Desues Wohnhaus, einem schicken Neubau nahe der Alster. Nachdem der 27-Jährige sie eingelassen hatte, stellten die Beamten das Geld sicher – 197 vermeintlich „falsche Fuffziger“, insgesamt 9850 Euro. „Die weiteren Ermittlungen dauern an. Insbesondere wird hierbei nun die Echtheit der sichergestellten Geldscheine geprüft“, sagt Polizeisprecher Abbenseth.

Irritierend für jüngeres Publikum
Trifft der Verdacht zu, droht Desue Gefängnis – Geldfälschung wird nicht unter einem Jahr Freiheitsstrafe bestraft. Stimmen die Vorwürfe nicht, hat der 27-Jährige seiner riesigen, sehr jungen Gefolgschaft einen dicken Bären aufgebunden. Viele haben ihm die Falschgeld-Nummer ohnehin nicht abgekauft, sprechen in Kommentarspalten von „Fake“. Während sich zahlreiche YouTube-Nutzer über den Auftritt lustig machen, bringt es der Blogger Unge auf den Punkt: Vor allem für Desues jüngere Zuschauer dürfte kaum erkennbar sein, dass er in seinen Videos zwischen Fiktion und Realität hin- und herspringt. Es sei schwer herauszufinden, was echt sei. Zwar stand unter dem Falschgeld-Video der (unscheinbare) Hinweis, dass Personen und Handlung des Films „frei erfunden“ seien. „Das ist mir aber nicht deutlich genug“, so Unge.

Machère musste 25.000 Euro zahlen
YouTube-Stars wie Desue oder die Hamburger ApoRed und Leon Machère müssen laufend neue „Pranks“ (Streiche) produzieren, um die Aufmerksamkeit zu monetarisieren. Nicht selten handelt es sich um infantile Filmchen. Während sich ApoRed gern als Bürgerschreck verkauft, hat sich Machère mit seinen „Pranks“ zur ultimativen Nervensäge der Hamburger Polizei hochgekaspert. Doch die Jagd nach Klicks hat mitunter justiziable Folgen: Beide sind bereits wegen ihrer Videos verurteilt worden. Zuletzt verdonnerte ein Gericht Machère zur Zahlung von 25.000 Euro – weil er Polizisten gefoppt hatte.

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wer startet heute noch eine webseite... o:O
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